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Schloss Oelber am weißen Wege Ritterspiele 11.-12. September 2010
38271 Badeckenstadt, Schloss Oelber am weißen Wege
Ritter-Turnier & Mittelaltermarkt
Öffnungszeiten: Sa: 12-23.00 Uhr, Ritter-Turnier: 15.00 & 18.00 Uhr So: 11-19.00 Uhr, Ritter-Turnier: 13.oo & 17.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 10,- € Kinder bis 14 Jahre: 5,- € Familien (2 Erw., max. 2 Kinder): 25,- € Gewandete: 7,- € Preise inkl. Ritter-Turnier! Kinder unter Schwertmaß frei!
Info Malerisch liegt Schloss Oelber rund 10km entfernt von Salzgitter-Bad. Die für sich genommen schon märchenhafte Kulisse verwandelt sich am 11. und 12. September in ein mittelalterliches Fest, deren Höhepunkt ein spektakuläres Ritter-Turnier ist. Schon von weitem macht der mittelalterliche Markt seinem Namen alle Ehre: Dudelsackmusik ertönt, Schlüsselfiedeln und Harfen spielen - die Spielleute werden das Publikum ein ums andere Mal verzaubern. Rufe von Gauklern schallen über den Platz, treiben Schabernack und Jonglage. Alte Handwerke werden gezeigt und historische Handelswaren feilgeboten, Männer üben sich an den Waffen und Kinder lauschen den Geschichten der Märchenerzählerin. Zweimal täglich ist das Ritter-Turnier ein spektakulärer Höhepunkt des Festes. Die gepanzerten Ritter auf ihren Pferden sind ein Anblick, den weder Dame noch Herr und schon gar nicht die Kinder verpassen dürfen.
Der historische Markt Wer in die Tiefen des Marktes eintaucht, kann allerlei Mittelalterliches erleben und erstehen. Neben klassischem Räucherharzen wie Weihrauch und Myrrhe gibt es auch fertige Räuchermischungen mit klangvollen Namen wie „geistige Erfrischung“, „byzantinische Nacht“ und sogar „Liebeszauber“. Ob es hilft? Für Liebe und Glück sollen auch geheimnisvolle Amulette und Talismane sorgen. Tragbare Sonnenuhren, filigraner Silberschmuck und edle Perlenketten werden ebenso feilgeboten wie ledergebundene Folianten, Kerzenleuchter, Schatullen, Wandteppiche, Felle, Töpferwaren oder feine Leder- und Filzarbeiten. Viele Gegenstände werden während des Marktes und vor den Augen der Zuschauer in Handarbeit gefertigt. Elegante Schreibfedern und Gänsekiele, Briefpapiere aus handgeschöpftem Büttenpapier, Siegel und Siegellacke lassen die Kunst des stilvollen Briefeschreibens aufleben. Immer mehr Besucher mittelalterlicher Märkte möchten selbst aktiv als Gewandete in das Geschehen eintauchen. Kein Problem, von „selber machen“ bis „selber kaufen“ gibt es genug für jeden Geschmack und Geldbeutel. Ein echtes Schwert zu besitzen, ist ein durchaus erfüllbarer Traum – für die Kleinen in Gestalt eines Holzschwertes, für die Großen in stählerner Ausführung. Märchenerzählerin Fabulix lässt Kinderaugen strahlen. Sie gibt Kindern und Erwachsenen einen Einblick in eine Zeit, in der man am Feuer den Geschichten lauschte. Und auch die Großen hören ihr gerne zu, denn zu später Stunde hat Fabulix auch „Märchen für Erwachsene“ parat. Während sich die Marktschreier gegenseitig lauthals übertrumpfen, verschaffen sich die Spielleute der Formatio „Fafnir“ mit Dudelsäcken und Trommeln Gehör. Das staunende Volk sieht mit Nils und Jeremias zwei Jongleure und Gaukler der Extraklasse. Wer auf dem Mittelaltermarkt ausreichend geschaut, gestaunt, gekauft und erlebt hat, kann sich im Anschluss stilecht mit Wildfleisch und Gemüsefladen stärken. Süßes wie Herzhaftes wird geboten, von Honigkuchen bis hin zu Nüssen und Trockenfrüchten. Köstlicher Met und herrlicher Fruchtwein erfrischen die Großen, für die Kindlein und Kutscher gibt es sprudelndes „Brunnen-Wasser“, Apfelsaft, Tee oder der berühmte „maurische Bohnentrunk“ (Kaffee). Natürlich stehen neben dem klassischen „Hellen“ und „Dunklem“ auch verschiedene Bierspezialitäten zur Auswahl – könnte es einen schöneren Biergarten geben als Schloss Oelber am weißen Wege? Magische Elixiere dürfen an der Stätte selbstverständlich nicht fehlen, und so hören die feinen Fruchtwein-Spezialitäten auf prachtvolle Namen wie „Drachenblut“, „Elfentau“, „Feengold“ oder „Koboldfeuer“. Die kulinarischen Besonderheiten runden den mittelalterlichen Erlebnistag ab. Ein ganz besonderes Flair entsteht, wenn bei Einbruch der Dämmerung hunderte von Kerzen und Öllampen den Markt in ein zauberhaftes Licht tauchen.
Lagerleben Zahlreiche Vereine in ganz Deutschland haben sich zum Ziel gesetzt, mittelalterliches Leben so authentisch wie möglich am eigenen Leib zu erfahren und stellen ein mittelalterliches Heerlager dar. Während sich die Männer an den Waffen üben, sind die Damen mit dem Weben von Brettchenborten beschäftigt oder kümmern sich ums Essen – gekocht und gegrillt wird auf offenem Feuer nach historischen Rezepten. Tomaten und Kartoffeln sind tabu – die gab es in diesen Breitengraden während des Mittelalters noch nicht. Wenn die Nacht hereinbricht, lodern die Lagerfeuer, erklingt Musik aus den Zelten und schallen fröhliche Lieder durch die Nacht.
Das Ritterturnier Höhepunkt des Festes ist das Ritter-Turnier am Samstag und Sonntag, das 2x täglich aufgeführt wird. Wenn Lanzen und Schilde brechen, wenn Schwerter krachend auf Kettenhemden niederfahren, wenn die Zuschauer gebannt mit den Helden mitfiebern, die sich schwer gepanzert zu Pferd im Kampfe messen, könnte die Gänsehaut nicht größer sein. Pferde, die durch das „brennende Tor zur Hölle“ galoppieren, und Ritter, die mit langen Lanzen im Tjost gegeneinander anreiten sind ein Anblick, den weder Dame noch Herr und schon gar nicht die Kinder verpassen dürfen. Die Turniere auf Schloss Oelber sind weit mehr als spektakuläre Reiterei. Eingefasst in ein rund 40minütiges Schauspiel, wird die Geschichte „Hochstapler“. Die junge Gräfin sucht endlich einen Gemahl. Da ihr die Entscheidung schwerfällt sollen die Heiratskandidaten im Turnier beweisen wer der würdigste ist. Aber mit einem der Bewerber scheint irgendetwas nicht zu stimmen. Ursprünglich waren Ritter-Turniere im Mittelalter Wettkampf und Waffenübung des Adels, denn nicht zuletzt waren es die Ritter, die im Ernstfall schwer gepanzert auf ihren Schlachtrössern in den Krieg ziehen mussten. Im Laufe des Spätmittelalters und der Renaissance nahmen die Turniere auch repräsentativen Charakter an, ein Extrem-Sport des Adels und stets ein außerordentliches Spektakel für das Volk. Unter der Leitung von Turnier-Herold Herold Michael Cornély lässt die Turniercrew „Compania Ferrata“ die glorreichen Zeiten der Ritterturniere auf Schloss Oelber wieder aufleben.
Die traditionell überaus erschwinglichen Eintrittspreise lassen die Oelber Ritterspiele zu einem Familien-Spectaculum der Extraklasse werden. |

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Foto: S. Cornély |
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Foto: Frau Hopp |
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Foto: S. Cornely |
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Foto: S. Cornely |
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Foto: S. Cornély |
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Foto: Mike Göhre, www.fotoschmied.de |
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Foto: S. Cornély |
